Anti-Jagd & Impulskontrolle - Doggi-Fun
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Anti-Jagd & Impulskontrolle

Aufgrund ihrer Herkunft als Jäger haben viele Hunde auch heute noch ein großes Interesse an bewegten Reizen und dem Hinterher-Rennen von beweglichen Objekten. Ob sie dann letztendlich auch zur „letzten Phase“ des Jagdverhaltens, dem „Packen/Schütteln/Töten/Fressen“  übergehen (würden) ist dabei für uns nicht ausschlaggebend.

 

Es gibt Hunde, deren Jagdverhalten durch Fahrräder, Autos oder sogar Züge ausgelöst wird, andere Hunde jagen Katzen und/oder Kleintiere, rennende Kinder oder verfolgen Fährten von Wildtieren ohne sich abrufen zu lassen.

 

Problematisch ist ein solches Verhalten in jedem Fall, vor allem in unserer dicht besiedelten Gegend, sei es für den Hund selbst- der sich in Gefahr begibt und beispielsweise überfahren werden kann oder nicht mehr zurück findet, sei es auch für die „Gejagten“- Wildtiere, Menschen oder  auch andere Hunde, die dann wiederum in Gefahr geraten können.

 

Im Training lernt Ihr, welche Phasen beim Jagen ablaufen und wie man diese erkennt, wo der Hund noch ansprechbar ist und wie man ein Alternativ-Verhalten etablieren kann.

 

Da Jagen grundsätzlich selbstbelohnend ist, auch wenn es nicht zum „Erfolg“, also zum Erlegen der Beute kommt, sind jagdlich motivierte Hunde in Gebieten, wo man auf entsprechende Auslöser trifft, dennoch unbedingt auch nach dem Training noch zu sichern.

 

Was ist ein Mega-Rückruf,  was ist Impulskontrolle und wie kann man sie stückweise verbessern, was ist ein Abbruchsignal und wo macht ein solches überhaupt Sinn? Diese und weitere Fragen werden wir Dir im Anti-Jagd-Training beantworten und an den entsprechenden Punkten üben.

 

Sobald Dein Hund Jagdverhalten zeigt -egal, ob er Schmetterlinge jagt oder Autos- solltest Du beginnen, daran zu arbeiten und gegenzusteuern. Jagdverhalten festigt sich mit jedem hetzen und rennen und Hunde machen keinen Unterschied zwischen einem Vogel und einem Reh.